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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
354
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aller Emcnteu für den Handel heilsam sei, unddass man überhaupt, damit der Handel nicht ganzstocke, jede neue Revolution und gar den Kriegvermeiden müsse. Letzteren fürchten sie nur wegendes Handels, der schon jetzt in einem kläglichenZustande. Sic fürchten den Krieg nicht des Kriegeswegen, denn sie sind Franzosen, also ruhmsüchtigund kampflustig von Geblüt, und obendrein sindsie von größerem und stärkerem Glicdcrbau alsdie Südfranzosen, und übertreffen diese vielleicht,wo Festigkeit und hartnäckige Ausdauer verlangtwird. Ist Das eine Folge der Beimischung vongermanischer Race? Sic gleichen ihren großen ge-waltigen Pferden, die eben so tüchtig zum muthigcnTrab, wie zum Lasttragen und Überwinden allerMühseligkeiten der Witterung und des Weges. DieseMenschen fürchten weder Österreicher noch Russen,weder Preußen noch Baschkiren. Sic sind wederAnhänger noch Gegner von Ludwig Philipp. Sobaldes Krieg gicbt, folgen sie der dreifarbigen Fahne,gleichviel wer diese trägt.

-)Jch glaube wirklich, sobald Krieg erklärtwürde, sind die inncrn Zwistigkcitcn der Franzosen,

") Der Schluss dieses Briefes findet sich auch in denfranzösischen Ausgaben.

Der Herausgeber.