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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
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auf eine oder die andere Art, durch Nachgiebigkeitoder Gewalt, schnell geschlichtet, und Frankreich isteine gewaltige, einige Macht, die aller Welt dieSpitze bieten kann. Die Stärke oder Schwächevon Ludwig Philipp ist alsdann kein Gegenstandder Kontroverse. Er ist alsdann entweder starkoder gar Nichts mehr. Die Frage, ob er starkoder schwach, gilt nur für die Erhaltung des Frie-denszustandes, und nur in dieser Hinsicht ist siewichtig für auswärtige Mächte. Ich erhielt vonmehreren Seiten die Antwort: Ds parti än roiost trss nonrizrsnx, rnnis il iL est pas kort. Ichglaube, diese Worte geben viel Stoff zum Nach-denken. Zunächst liegt darin die schmerzliche An-deutung, dass die Regierung selbst nur einer Parteiund allen Partei-Interessen unterworfen sei. DerKönig ist hier nicht mehr die erhabene Obergewalt,die von der Höhe des Thrones dem Kampfe derParteien ruhig zuschaut und sie im heilsamen Gleich-gewichte zu halten weiß; nein, er ist selbst herab-gestiegen in die Arena. Odilon-Barrot, Manguin,Carrcl, Pagss, Cavaignnc dünken sich vielleichtnur durch die Zufälligkeit der momentanen Gewaltvon ihm unterschieden. Das ist die trübseligeFolge davon, dass der König die Präsidcntnr desKonscils sich selbst znthciltc. Jetzt kann Ludwig

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