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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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hinausgelehnt über der Balustrade der Galerie undapplaudierte wie toll.

Aber bedeutsamer noch als das Rcdnertalentdes Mannes war Das, was er sagte. Dieses kön-nen wir jetzt am unparteiischsten beurtheilen, undda sehen wir, dass Mirabeau seine Zeit am tiefstenbegriffen hat, dass er nicht sowohl niederzureißenals auch aufzubauen wusstc, und dass er Letzteresbesser verstand als die großen Meister, die sichbis auf heutigen Tag an dem großen Werke ab-mühen. In den Schriften Mirabcau's finden wirdie Hauptidecn einer konstitutionellen Monarchie,wie sie Frankreich bedurfte; wir entdecken den Grund-riss, obgleich nur flüchtig und mit blassen Linienentworfen; und wahrlich, allen weisen und bangenRegenten Europas empfehle ich das Studium dieserLinien, dieser Staatshilfslinicn, die das größte po-litische Genie unserer Zeit mit prophetischer Ein-sicht und mathematischer Sicherheit vorgezeichncthat. ES wäre wichtig genug, wenn man Mira-bcau's Schriften in dieser Hinsicht auch für Deutsch-land ganz besonders zu cxploitieren suchte. Seinerevolutionären, negierenden Gedanken haben leich-tes Verständnis und schnelle Wirkung gefunden.Seine eben so gewaltigen, positiven, konstituie-