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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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jene bacchantische Jugend uachjubeltc, keinen leben-den, sondern einen todten Triumphator trug.

Unglückseliger Lamarquc! wie viel Blut hatdeine Leichenfeier gekostet! Und es waren nicht ge-zwungene oder gedungene Gladiatoren, die sich nie-dermetzelten, um ein eitel Traucrgepränge durchKampfspiel zu erhöhen. Es war die blühend begei-sterte Jugend, die ihr Blut hingab für die heilig-sten Gefühle, für den großmüthigstcn Traum ihrerSeele. Es war das beste Blut Frankreichs, welchesin der Rue Saint-Martin geflossen, und ich glaubenicht, dass man bei den Thcrmopylcn tapferer ge-fachten, als am Eingänge der Gässchm Saint-Meryund Aubrh-dcs-Bouchcrs, wo sich endlich eine Hand-voll von einigen sechzig Republikanern gegen 66,666Linientruppen und Nationalgardcn vertheidigtcn undsie zweimal zurückschlugen. Die alten Soldaten desNapoleon, welche sich auf Waffcnthaten so gut ver-stehen, wie wir etwa auf christliche Dogmatil, Ver-mittlung der Extreme, oder Kunstlcistungcn einerMimin, behaupten, dass der Kampf auf der RueSaint-Martin zu den größten Hcldcnthatcn derneueren Geschichte gehört. Die Republikaner thatcnWunder der Tapferkeit, und die Wenigen, die amLeben blieben, bäten keineswegs um Schonung. Die-ses bestätigen alle meine Nachforschungen, die ich,