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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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fremd oder gar feindlich, nie etwas Andres gelernthaben als sklavisch zu gehorchen oder despotisch zubefehlen. Soult und Wellington sind ihrem Cha-rakter nach bloße Condottieri, nur dass Erstcrcr in einercdlcrn Schule das Waffcnhandwcrk gelernt hat undeben so sehr nach Ruhm wie nach Sold dürstet.Nichts Geringeres als eine Krone sollte ihm einstals Beute zufallen, und, wie man mir versichert,Soult war einige Tage laug König von Portugal,unter dein Namen Nicolo I., König der Algarven.Die Laune seines strengen Obcrhcrrn erlaubte ihmnicht, diesen königlichen Spaß länger zu treiben.Aber er kann es gewiss nicht vergessen; er hat einstmit vollen Ohren den süßen MajcstntStitcl einge-sogen, mit berauschten Augen hat er die Menschenin nntcrthänigstcr Huldigung vor sich knien sehen,auf seinen gnädigen Händen fühlt er noch die bren-nenden portugiesischen Lippen — und ihm solltedie Freiheit Frankreichs anvertraut werden! Uberden Andern, über Mhlord Wellington, brauche ichwohl Nichts zu sagen. Die letzten Begebenheitenhaben bewiesen, dass ich in meinen frtthcrn Schrif-ten noch immer zu milde von ihm gesprochen. Manhat, verblendet durch seine täppischen Siege, niegeglaubt, dass er eigentlich einfältig sei; aber auchDas haben die jüngsten Ereignisse bewiesen. Er ist