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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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auf dcm Hötcl-dc-Ville seien seitdem über 120,()()()Pässe ausgegeben worden. Obgleich die Cholerasichtbar zunächst die ärmere Klasse angriff, so habendoch die Reichen gleich die Flucht ergriffen. GewissenParvenüs war es nicht zu verdenken, dass sie flo-hen; denn sie dachten wohl, die Cholera, die weither ans Asien komme, weiß nicht, dass wir in derletzten Zeit viel Geld an der Börse verdient haben,und sie hält uns vielleicht noch für einen armenLump, und lässt uns ins Gras beißen. HerrAguado, einer der reichsten Bankiers und Ritter derEhrenlegion, war Fcldmarschall bei jener großenRetirade. Der Ritter soll beständig mit wahnsin-niger Angst zum Kntschcnfcnster hinausgesehen undseinen blauen Bedienten, der hinten aufstand, fürden leibhaftigen Tod, den Cürolsim rnorllns, gehal-ten haben.

Das Boll murrte bitter, als es sah, wie dieReichen flohen, und bepackt mit Ärzten und Apo-theken sich nach gcsündern Gegenden retteten. MitUnmuth sah der Arme, dass das Geld auch einSchutzmittel gegen den Tod geworden. Der größteThcil des Justemilieu und der Imnts tinanoiz istseitdem ebenfalls davon gegangen ünd lebt auf sei-nen Schlössern. Die eigentlichen Repräsentanten desReichthums, die Herren von Rothschild, sind jedoch