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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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hatte tief hinabgeschaut in das Herz des Volkes— es kennt seine Leute.

Seitdem ist hier Alles ruhig; l'orärs rsAnss, Runs, wurde Horatius Sebastiani sagen. EineTodtcnstillc herrscht in ganz Paris. Ein steinernerErnst liegt auf allen Gesichtern. Mehrere Abendelang sah man sogar auf den Boulevards wenigMenschen, und diese eilten einander schnell vorüber,die Hand oder ein Tuch vor dem Munde. DieTheater sind wie ausgestorben. Wenn ich in einenSalon trete, sind die Leute verwundert, mich nochin Paris zu sehen, da ich doch hier keine nothwcn-digen Geschäfte habe. Die meisten Fremden, nament-lich meine Landslcute, sind gleich abgereist. Gehor-same Eltern hatten von ihren Kindern Befehlerhalten, schleunigst nach Hause zu kommen. Got-tesfürchtige Söhne erfüllten unverzüglich die zärt-liche Bitte ihrer lieben Eltern, die ihre Rückkehrin die Heimat wünschten; ehre Vater und Mutter,damit du lange lebest ans Erden! Bei Andern er-wachte Plötzlich eine unendliche Sehnsucht nach demthcucrn Vatcrlande, nach den romantischen Gauendes ehrwürdigen Rheins, nach den geliebten Ber-gen, nach dem holdseligen Schwaben, dem Landeder frommen Minne, der Franentreuc, der gcmüth-lichen Lieder und der gesunden: Luft. Man sagt,