wollen, was eigentlich vorgehe, nnd daher das Ge-schwätze aller Salons erhorchen, und die Chronique-scandalcuse jeder Partei bei der andern aufgabeln,solchen Jndiffcrcntistcn begegnet's wohl, dass sieüberall nur Personen und keine Dinge, oder viel-mehr in den Dingen nur die Personen sehen, dasssie den Untergang der ersten prophezeien, weil siedie Schwäche der Letztern erkannt haben, und dasssie dadurch ihre respcktiven Kommittenten zu denbedenklichsten Jrrnissen und Fehlgriffen verleiten.
Ich kann nicht umhin, auf das Missverhältnis,das jetzt in Frankreich zwischen den Dingen (d. h.den geistigen und materiellen Interessen) und denPersonen (d. h. den Repräsentanten dieser Inte-ressen) stattfindet, hier besonders aufmerksam zumachen. Dies war ganz anders zu Ende des vori-gen Jahrhunderts, wo die Menschen noch kolossalbis zur Höhe der Dinge hinausragten, so dass siein den Rcvolutionsgcschichten gleichsam das heroischeZeitalter bilden, und als solches jetzt von unsrerrepublikanischen Zugend gefeiert und geliebt werden.Oder täuscht uns in dieser Hinsicht derselbe Jrr-thum, den wir bei Madame Rolland finden, die inihren Memoiren gar bitter klagt, dass unter denMännern ihrer Zeit kein einziger bedeutend sei?Die arme Frau kannte nicht ihre eigene Größe,
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