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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
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stark, will sich das Volk an sic lehnen in dieservagen, schwankenden Zeit, wo die Vendomcsäuledas Einzige in Frankreich ist, was fest steht.

Um diese Säule drehen sich alle Gedankendes Volks. Sie ist sein unverwüstliches eisernesGeschichtsbuch, und es liest darauf seine eigenenHcldenthntcn. Besonders aber lebt in seiner Erinne-rung die schmähliche Art, wie von den Deutschendas Staudbild dieser Säule misshandclt worden,wie man dem armen Kaiser die Füße abgesägt,wie man ihm gleich einem Diebe einen Strick umden Hals gebunden und ihn herabgcrissen von sei-ner Höhe. Die guten Deutschen haben ihre Schul-digkeit gcthnn. Jeder hat seine Sendung auf die-ser Erde, unbcwusst erfüllt er sie und hinterlässtein Symbol dieser Erfüllung. So sollte Napoleonin allen Ländern den Sieg der Revolution erfechten;aber uncingcdcnk dieser Sendung, wollte er durchden Sieg sich selbst verherrlichen, und egoistisch er-haben stellt er sein eigenes Bild auf die erbeutetenTrophäen der Revolution, auf die zusammengegos-senen Kanonen der Vendomcsäule. Da hatten dieDeutschen nun die Sendung, die Revolution zurächen und den Imperator wieder hcrabzurcißcnvon der usurpierten Höhe, von der Höhe der Ven-domcsäule. Nur der dreifarbigen Fahne gebührt