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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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Dann ist auch ihre Wirkung grenzenlos. Seit eineKarikatur erschienen ist, worauf ein dreifarbigerPapagei dargestellt ist, der auf jede Frage, die manan ihn richtete, abwechselnd „Valmy" oder „Jc-mappcs" antwortet, seitdem hütet sich Ludwig Phi-lipp, diese Worte so wicdcrholcntlich wie sonst vor-zubringen. Er fühlt wohl, in diesen Worten lagimmer ein Versprechen, und wer sie im Mundeführte, durste keine Quasilcgitimität nachsuchen,durfte keine aristokratischen Institutionen beibehal-ten, durfte nicht auf diese Weise den Frieden er-flehen, durfte nicht Frankreich ungestraft beleidigenlassen, durfte nicht die Freiheit der übrigen Weltihren Henkern preisgeben. Ludwig Philipp musstcvielmehr auf das Vertrauen des Volkes den Thronstützen, den er dem Vertrauen des Volkes ver-dankte. Er musste ihn mit republikanischen Insti-tutionen umgeben, wie er gelobt, nach dem Zeug-nis des unbescholtensten Bürgers beider Welten.Die Lügen der Charte mnsstcn vernichtet, Valmyund Zcinappcs aber mnsstcn eine Wahrheit werden,Ludwig Philipp musste erfüllen, was sein ganzesLeben symbolisch versprochen hatte. Wie einst inder Schweiz, musstc er wieder als Schulmeister vordie Weltkugel treten, und öffentlich erklären: Sehtdiese hübschen Länder, die Menschen darin sind