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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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Alle frei, sind Alle gleich, und wenn ihr KleinenDas nicht im Gedächtnisse behaltet, bekommt ihrdie Ruthe. Ja, Ludwig Philipp musstc an dieSpitze der europäischen Freiheit treten, die Inte-ressen derselben mit seinen eigenen verschmelzen, sichselbst und die Freiheit idcntificicrcn, und wie einerseiner Vorgänger ein kühnes D'stat o'ost mm!aussprach, so mnsste er mit noch größerem Sclbst-bcwnsstscin ausrufen: Da lidsrts «'est moi!

Er hat es nicht gethan. Wir wollen nun dieFolgen abwarten. Sic sind unausbleiblich, undnur über die Länge der Zeit lässt sich nichts Be-stimmtes voraussagen. Vor den schönen Frühlings-tagen wird gewarnt. Die Karlisten meinen, erstim Herbste werde der neue Thron zusammenbre-chen; geschehe es nicht, so werde er sich alsdannnoch vier bis fünf Jahre halten. Die Republi-kaner wollen sich aus bestimmte Prophezeiungennicht mehr einlassen; genug, sagen sie, die Zukunftgehört uns. Und darin haben sie vielleicht Recht.Obgleich sie bis jetzt immer die Düpes der Kar-listcn und Bonapartistcn gewesen, so mag doch dieZeit kommen, wo die Thätigkcit dieser beiden Par-teien nur den Interessen der Republikaner gefrommthaben wird. Sic rechnen auch aus diese Thätigkcitder Karlistcn und Bonapartistcn um so mehr, da