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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
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er nicht einmal unversehens auf das versinkendeBrett gcräth. Er steht auf einem sehr unsichcrnBoden. Er hat durch eigene Schuld seine beste Stützeverloren. Er beging den gewöhnlichen Missgriffzagender Menschen, die mit ihren Feinden gut stehenwollen, und es daher mit ihren Freunden verderben.Er kajolicrtc die Aristokratie, die ihn hasst, und be-leidigte das Volk, das seine beste Stütze war. SeineSympathie für die Erblichkeit der Pairschaft hatihm die gleichheitssüchtigen Herzen vieler Franzosenentfremdet, und seine Nöthen mit den Lebensläng-lichen werden ihnen ein schadenfrohes Ergötzen ge-währen. Nur wenn die Frage aufs Tapet kommt:„was die Juliusrcvolution bedeutet habe?" verfliegtder scherzende Missmuth, und der düstere Groll brichthervor in bedrohlichen Reden. Das ist das gewal-tigste jener Stichworte, wobei die verborgene Lei-denschaft ans Tageslicht tritt, und die Parteienihre Masken gänzlich fallen lassen. Ich glaube, mankönnte die Tobten der großen Woche, die unter denMauern des Louvrcs begraben liegen, aus ihremSchlafe wecken, wenn man sich frügc, ob die Män-ner der Juliusrcvolution wirklich nichts Anderes

hinabfiel, wo eben der Vater Tenfel znr Hölle fuhr, so sollteauch Ludwig Philipp sich vorsehen zc." steht in der Augsb.Allg. Zeitung. Der Herausgeber.