ricth sie ihren unversöhnlichen Groll gegen das neueFrankreich, und entlarvte sie alle ihre adlige Ven-detta gegen die Kinder der Revolution und gegen dieRevolution selbst. Minder für die nächsten Inte-ressen des Tages, als vielmehr gegen die Grund-sätze der Revolution kämpfen jetzt die lebensläng-lichen Herren des Luxcmbourg. Daher verwarfen sienicht den Briqncville'schcn Gcsctzcsvorschlag; sie ver-leugneten ihre Ehre und unterdrückten ihre, grim-migste Abneigung. Jener Gesctzcsvorschlng betrasja nicht im Geringsten die Grundsätze der Revo-lution. Aber das Gesetz wegen Ehescheidung, dasdarf nicht angenommen werden; denn es ist durch-aus revolutionärer Natur, wie jeder christkatholischeEdelmann begreifen wird.
Das Schisma, das bei solcher Gelegenheit zwi-schen der Dcputicrtcnkammcr und dcr Pnirie entsteht,wird die unerquicklichsten Erscheinungen hervorbrin-gen. Man sagt, der König beginne schon die Be-deutung dieses Schismas in seiner ganzen Trost-losigkeit einzusehen. Das ist nun die Folge jenerHalbheit, jenes Schwankens zwischen Himmel undHölle, jenes Robert-le-Diable'schen Zustemilicn-wcscns. Ludwig Philipp sollte sich vorsehen-), dass
*) „Wie Nonrrit als Robert-lc-Diable bei der erstenVorstellung dieser Oper durch einen Zufall in die Versenkung