diese Leute ihn nur ein einziges Mal auf der Ned-nerbühne sähen, so würden sie leicht erkennen, dasser nicht eine bloße Fahne ist, der man folgt oderwobei man schwört, sondern dass er selbst nochimmer der Gonfalonicrc ist, in dessen Händen dasgute Banner, die Oriflamme der Völker. Lafayctteist vielleicht der bedeutendste Sprecher in der jetzigenDcpnticrtcnkammcr. Wenn er spricht, trifft er immerden Nagel auf den Kopf und seine vernageltenFeinde auf die Köpfe. Wenn es gilt, wenn eineder großen Fragen der Menschheit zur Sprachekommt, dann erhebt sich jedesmal der Lafayctte,kampflustig wie ein Jüngling. Nur der Leib istschwach und schlotternd, von Zeit und Zcitkämpscnzusammengebrochen, wie eine zerhackte und zerschla-gene alte Eiscnrüstung, und es ist rührend, wie ersich damit zur Tribüne schleppt, und wenn er diese,den alten Posten, erreicht hat, tief Athen? schöpftund lächelt. Dieses Lächeln, der Vortrag und dasganze Wesen des Mannes, während er auf derTribüne spricht, ist unbeschrcibbar. Es liegt darinso viel Holdseligkeit, und zugleich so viel feineIronie, dass man wie von einer wunderbaren Neu-gier gefesselt wird, wie von einen? süßen Räthscl.Man weiß nicht, sind Das die feinen Maniereneines französischen Marquis, oder ist Das die offene
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