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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
79
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Gradhcit eines amerikanischen Bürgers? Das Bestedes alten Regimes, das Chevalercske, die Höflich-keit, der Takt, ist hier wunderbar verschmolzen mitdem Besten des neuen Bürgcrthums, der Glcich-hcitslicbe, der Prunklosigkeit und der Ehrlichkeit.Nichts ist interessanter, als wenn in der Kammervon den ersten Zeiten der Revolution gesprochenwird, und irgend Jemand in doktrinärer Weiseeine historische Thatsache ans ihrem wahren Zusam-menhange reißt und zu seinem Räsonncmcnt be-nutzt. Dann zerstört Lafayctte mit wenigen Wor-ten die irrthümlichcn Folgerungen, indem er denwahren Sinn einer solchen Thatsache durch Anfüh-rung der dazu gehörigen Umstände illustriert oderberichtigt. Selbst Thiers muss in einem solchenFalle die Segel streichen, und der große Historio-graph der Revolution, beugt sich vor dem Aus-spruch ihres großen lebenden Denkmals, ihres Ge-nerals Lafayette.

In der Kammer sitzt, der Nednerbtthnc gegen-über, ein steinalter Mann mit glänzenden Silber-Haaren, die über seine schwarze Kleidung lang her-abhängen, sein Leib ist von einer sehr breiten drei-farbigen Schärpe umwickelt, und Das ist jener alteMcssager, der schon im Anfang der Revolution einsolches Amt in der Kammer verwaltet und seitdem