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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
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große Armee der öffentlichen Ordnung, wie CasimirPericr die Nationalgardc genannt hat, die wohlge-nährten Helden mit großen Bärcnmntzcn, worinKrämcrköpfe stecken, sind außer sich vor Entzücken,wenn sie von Lafayctte sprechen, ihrem alten Gene-ral, ihrem Friedcns-Napolcon. Ja, er ist der Na-poleon der xatits dourKvoisia, jener braven zah-lungsfähigen Leute, jener Gevatter Schneider undHandschuhmacher, die zwar des Tages über zu sehrbeschäftigt sind, um an Lafahette denken zu können,die ihn aber nachher des Abends mit verdoppeltemEnthusiasmus preisen, so dass mau wohl behauptenkann, dass um elf Uhr, wenn die meisten Boutikcngeschlossen sind, der Ruhm des Lafahette seine höchsteBlüthe erreicht.

Ich habe oben das WortCeremonicnmcistcr"gebraucht. Es fällt mir ein, dass Wolfgang Men-zel in seiner geistreichen Frivolität den Lafahetteeinen Cercmonienmcistcr der Freiheit genannt hat,als er einst Dessen Triumphzug durch die Vereinig-ten Staaten, und die Deputationen, Adressen undfeierlichen Reden, die dabei zum Vorscheine kamen,imLiteraturblattc" besprach. Auch andere, minderwitzige Leute hegen den Jrrthum, der Lafayctte seinur ein alter Mann, der zur Schau hingestelltoder als Maschine gebraucht werde. Indessen, wenn