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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
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bauten, in Zeiten der Noth vom Pfluge zur Schlachtoder zur Tribüne eilten, und nach crfochtcncn Sie-gen wieder zu ihren ländlichen Arbeiten zurückkehrten.Auf dem Landsitze, wo Lafayctte die mildere Jahres-zeit zubringt, ist er gewöhnlich umringt von streben-den Jünglingen und schönen Mädchen, da herrschtGastlichkeit der Tafel und des Herzens, da wirdviel gelacht und getanzt, da ist der Hof des sou-veränen Volkes, da ist Jeder hoffähig, der ein Sohnseiner Thaten ist und keine Mesalliance geschlossenhat mit der Lüge, und da ist Lafayctte der Ccrc-monicnmeister. sLagrange heißt jener Landsitz, undes ist äußerst reizend, wenn dort der Held beiderWelten dem jungen Volke seine Geschichten erzählt,und er erscheint dann wie ein Epos, das von denGuirlandcn einer Idylle umgeben ist.j

Mehr aber noch als unter jeder andern Volks-klassc herrscht die Verehrung Lafaycttc's unter demeigentlichen Mittelstände, unter Gcwcrbslcntcn undKleinhändlern. Diese vergöttern ihn. Lafayctte, derordnnngstiftcndc, ist der Abgott dieser Leute. Sicverehren ihn als eine Art Vorsehung zu Pferde,als einen bewaffneten Schutzpatron der öffentlichenSicherheit, als einen Genius der Freiheit, der zu-gleich sorgt, dass beim Freiheitskampfe Nichts gestoh-len wird und Zeder das liebe Seinige behält! Die