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Bcttclgcschichtc zu erzählen, dic aber den Charakterdes Lafayettc'schcn NuhinS, in seiner Unterscheidungvon dem Napolcon'schcn, bezeichnet Als ich nämlichjüngst an einer Straßenecke vor dem Pantheon still-stand und, wie gewöhnlich, dieses schöne Gebäudebetrachtend, in Nachdenken versank, bat mich einkleiner Anvcrgnatc um einen Sou, und ich gab ihmein Zehnsousstück, um seiner nur gleich los zu wer-den. Aber da näherte er sich mir desto zutraulichermit den Worten: iLst-aa c^ns vorrs Loirrmissss IvAsirsrai Imla^ette? und als ich diese wunderlicheFrage bejahte, malte sich das stolzeste Vergnügenauf dem naiv-schmutzigen Gesichte des hübschen Bu-ben, und mit drolligem Ernste sagte er: II est eismoir pa/s. Er glaubte gewiss, ein Mann, der ihmzehn Sons gegeben, müsse auch ein Verehrer vonLafayctte sein, und da hielt er mich zugleich fürwürdig, sich mir als Landsmann Desselben zu prä-sentieren.
So hegt auch das Landvolk dic liebevollsteEhrfurcht gegen Lafayctte, um so mehr, da er selbstdie Landwirthschaft zu seiner Hauptbeschäftigungmacht. Diese erhält ihm die Einfalt und Frische,dic in beständigem Stadttrcibcn verloren gehen könn-ten. Hierin gleicht er auch jenen großen Republi-kanern der Vorzeit, dic ebenfalls ihren eigenen Kohl