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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
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wenn er ihn dort oben, den Unerreichbaren, er-blickt, das gcdcmüthigte Herz geheilt wird vander citcln Ruhmsucht, und solchermaßen diese ko-lossale Mctallsänle, als ein Gcwittcrableiter des er-obernden Heldcnthums, den friedlichsten Nutzen stiftein Europa.

Lafayctte gründete sich eine bessere Säule alsdie des Vendomeplatzcs, und ein besseres Stand-bild als von Metall oder Marmor. Wo gicbt esMarmor so rein wie das Herz, wo gicbt es Me-tall so fest wie die Treue des alten Lafayctte? Frei-lich, er war immer einseitig, aber einseitig wie dieMagnetnadel, die immer nach Norden zeigt, nie-mals zur Abwechslung einmal nach Süden oderOsten. So sagt Lafayctte seit vierzig Jahren täglichDasselbe und zeigt beständig nach Nordamerika; erist es, der die Revolution eröffnete mit der Erklä-rung der Menschenrechte; noch zu dieser Stunde bc-harrt er ans dieser Erklärung, ohne welche keinHeil zu erwarten sei der einseitige Mann mitseiner einseitigen Himmelsgegend der Freiheit! Frei-lich! er ist kein Genie, wie Napoleon war, indessenHaupte die Adler der Begeisterung horsteten, wäh-rend in seinem Herzen die Schlangen des Kalkülssich ringelten; aber er hat sich doch nie von Adlerneinschüchtern oder von Schlangen verführen lassen.