Zweites Talsienn.
Großer Saal in einer gothischeu Ritterburg.Bediente in buntscheckigen Wappcnröckcn sind be-schäftigt mit Vorbereitungen zu einem Balle. Linkseine Estrade, wo Musiker zu scheu, die ihre Instru-mente probieren. Rechts ein hoher Lehnsessel, worauf
Satyrn und Bacchanten. Er reitet ans einem ge-zähmten Löwen, zu seiner Rechten reitet der dick-bäuchige Silen auf einem Esel. Tolle, ausgelasseneTänze der Satyrn und Bacchanten. Letztere mitWeinlaub, oder auch mit Schlangen in den flattern-den Haaren, oder auch mit goldenen Kronen ge-schmückt, schwingen ihre Thyrscn und zeigen jeneübermüthigcn, unglaublichen, ja unmöglichen Posi-turen, welche wir auf alten Vasen und sonstigenBasreliefs sehen. Bacchus steigt zu den Liebendenherab und ladet sie ein, theilznnehmcn an seinemFrcudcndienstc. Jene erheben sich und tanzen einenZweitanz der trunkensten Lebenslust, dem sich Apollound Bacchus, nebst Beider Gefolge, so wie auch dieNymphen Diana's, anschließen.