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7 (1861) Über Deutschland : Th. 3
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Unter den russischen Seeleuten, welche auf derKaninchen-Insel landeten, befanden sich mehrere Grie-chen, und Einer Derselben glaubte, nicht von demHausherrn der Hütte verstanden zu werden, als erin griechischer Sprache zu einem Kameraden sagte:Dieser alte Kauz ist entweder ein Gespenst oderein böser Dämon." Aber bei diesen Worten crhubsich der Alte plötzlich von seinem Stcinsitz, und mitgroßer Verwunderung sahen die Schiffer eine hohestattliche Gestalt, die sich trotz dem hohen Alter mitgebietender, schier königlicher Würde aufrecht hieltund beinahe die Balken des Gesimses mit demHaupte berührte; auch die Züge Desselben, obgleichverwüstet und verwittert, zeugten von ursprünglicherSchönheit, sie waren edel und streng gemessen, sehrspärlich fielen einige Silberpaare auf die von Stolzund Alter gefurchte Stirn, die Augen blickten bleichund stier, aber doch stechend, und dein hoch aufgc-schürzten Munde entquollen in altcrthümlich grie-chischem Dialekt die wohllautenden und klangvollenWorte:Ihr irrt Euch, junger Mensch, ich binweder ein Gespenst noch ein böser Dämon; ich binein Unglücklicher, welcher einst bessere Tage gesehen.Wer aber seid ihr?"

Die Schiffer erzählten nun dem Manne dasMissgeschick ihrer Fahrt, und verlangten Auskunft