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7 (1861) Über Deutschland : Th. 3
Entstehung
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schlugen, betraten den Boden der Insel, und seit-dem sind schon hundert Jahre verflossen. Als jeneSchiffslentc mit einem Kahn dort landeten, fandensie die Insel ganz wüst und öde. Traurig bewegtensich die Halme des Ginsters über dem Flugsand; nurhie und da standen einige Zwcrgtanncn, oder eskrüppeltc am Boden das unfruchtbarste Buschwerk.Sine Menge Kaninchen sahen sie umherspringen,wcsshalb sie dem Orte den Namen Kaninchen-Inselcrthciltcn. Nur eine einzige ärmliche Hütte gabKunde, dass ein menschliches Wesen dort wohnte.Als die Schiffer hincintratcn, erblickten sie einenuralten Greis, der, kümmerlich bekleidet mit zu-sammengeflickten Kaninchenfellen, auf einem Stcin-stnhl vor dem Herde saß, und an dem flackerndenReisig seine magern Hände und schlotternden Kniccwärmte. Neben ihm zur Rechten stand ein unge-heuer großer Vogel, der ein Adler zu sein schien,den' aber die Zeit so unwirsch gemausert hatte, dasser nur noch die langen struppigen Federkiele seinerFlügel behalten, was dem nackten Thicrc ein höchstnärrisches und zugleich grauscnhaft hässlichcS Aus-sehen verlieh. Zur linken Seite des Alten kauerteam Boden eine außerordentlich große haarlose Ziege,die sehr alt zu sein schien, obgleich noch volle Milch-cutcrn mit rosig frischen Zitzen an ihrem Bauche hingen.