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sind wir zu Hause, und ich lösche die Kerze aus,und ich lege dich aufs Bett, und die kalten, müdenBeine können ausruhen, und du sollst so fest schla-fen, dass du das wimmernde Sankt Michaelsglöck-chen nicht hören wirst.
„Gegen den Mann will ich auch nicht schrei-ben," dacht' ich, als ich den armen, bleichen Prie-ster sah, dem der leibhaftige Tod zu Bette leuchtete.
Ach! man sollte eigentlich gegen Niemandenin dieser Welt schreiben. Zeder ist selbst krankgenug in diesem großen Lazareth, und manche Po-lemische Lektüre erinnert mich unwillkürlich an einwiderwärtiges Gezänk in einem kleineren Lazarethzu Krakau, wobei ich mich als zufälliger Zuschauerbefand, und wo entsetzlich anzuhören war, wie dieKranken sich einander ihre Gebrechen spottend vor-rechneten, wie anSgcdörrte Schwindsüchtige den auf-geschwollenen Wassersüchtling verhöhnten, wie derEine lachte über den Nasenkrebö des Andern, undDieser wieder über Maulsperre und, Augenverdre-hung seiner Nachbaren, bis am Ende die Fieber-tollen nackt aus den Betten sprangen, und denandern Kranken die Decken und Laken von denwunden Leibern rissen, und Nichts als scheußlichesElend und Verstümmlung zu sehen war.