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Canova, die du in einem der letzten Säle desPalazzo Pitti in Florenz finden kannst. Ichdenke jetzt oft an diese Statne, zuweilen träumtmir, sie läge in meinen Armen, und belebe sichallmählig und flüstere endlich mit der StimmeFranceska's. Der Ton dieser Stimme war esaber, der jedem ihrer Worte die lieblichste, unend-lichste Bedeutung crtheilte, und wollte ich dir ihreWorte mitthcilcn, so gäbe es bloß ein trockncsHerbarium von Blumen, die nur durch ihren Duftden größten Werth besaßen. Auch sprang sie oft indie Höhe und tanzte, während sie sprach, und viel-leicht war eben der Tanz ihre eigentliche Sprache.Mein Herz aber tanzte immer mit und exekutiertedie schwierigsten Pas und zeigte dabei so viel Tanz-talent, wie ich ihm nie zugetraut hätte. In solcherWeise erzählte Franccska auch die Geschichte vondem Abbatc Cecco, einem jungen Burschen, der insie verliebt war, als sie noch im Arno-Thal Stroh-hüte strickte, und sie versicherte, dass ich das Glückhätte, ihm ähnlich zu sehen. Dabei machte sie diezärtlichsten Pantomimen, drückte ein übers andereMal die Fingerspitzen ans Herz, schien dann mitgehöhlter Hand die zärtlichsten Gefühle hervorzu-schöpfcn, warf sich endlich schwebend, mit vollerBrust, aufs Sopha, barg das Gesicht in die Kissen,