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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
Seite
301
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ein Rekrut im Mutterlcibe! weißt du denn nicht,dass die Großen des Landes nur Denjenigen er-höhen, der sich selbst erniedrigt und ihr Blut fürbesser rühmt als das seinigc. Und nun gar ver-dirbst du es mit den Frommen des Landes! Istes denn so überaus schwer, die gnadcnseligcn Au-gen zu verdrehen, die gläubigvcrschränkten Händein die Rockärmcl zu verwüsten, das Haupt wieein Lamm Gottes herabhängen zu lassen und aus-wendiggelcrnte Bibelsprüche zu wispern! Glaubmir, keine Hochcrlauchtc wird dich für deine Gott-losigkeit bezahlen, die Männer der Liebe werdendich hassen, verleumden und verfolgen, und dumachst keine Karriere, weder im Himmel noch ausErden!"

Ach! Das ist Alles wahr! Aber ich Hab' nunmal diese unglückliche Passion für die Vernunft!Ich liebe sie, obgleich sie mich nicht mit Gegenliebebeglückt. Ich gebe ihr Alles, und sie gewährt mirNichts. Ich kann nicht von ihr lassen. Und wieeinst der jüdische König Salomon im Hohcnliededie christliche Kirche besungen, und zwar unter demBilde eines schwarzen, licbeglühenden Mädchens,damit seine Juden Nichts merkten: so habe ich inunzähligen Liedern just das Gegentheil, nämlichdie Vernunft, besungen, und zwar unter dem Bilde