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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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leicht wie andere Leute einen preußischen Postillvns-stiefel für eine etruskische Vase ansehe. Mein Ge-mttth, mein Glauben, meine Inspiration könntennoch außerdem in den Betstunden viel Gutes wirken,nämlich für mich; nun gar mein ausgezeichnet poe-tisches Talent würde mir gute Dienste leisten beihohen Geburtstagen und Vermählungen, und eswär' gar nicht übel, wenn ich in einem großenNationalcpos all' jene Helden besänge, wovon wirganz bestimmt wissen, dass aus ihren verwestenLeichnamen Würmer gekrochen sind, die sich fürihre Nachkommen ausgeben.

Manche Leute, die keine geborene Narren undeinst mit Vernunft begabt gewesen, sind solcher Vor-theile wegen zu den Narren übergegangen, lebenbei ihnen ein wahres Schlaraffenleben, die Thor-hciten, die ihnen anfänglich noch immer einigeÜberwindung gekostet, sind ihnen jetzt schon zurzweiten Natur geworden, ja sie sind nicht mehrals Heuchler, sondern als wahre Gläubige zu be-trachten. Einer derselben, in dessen Kopf noch keinegänzliche Sonnenfinsternis eingetreten, liebt michsehr, und jüngsthin, als ich bei ihm allein war,verschloss er die Thüre und sprach zu mir miternster Stimme: „O Thor, der du den Weisenspielst, und dennoch nicht so viel Verstand hast wie