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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
Seite
302
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einer weißen, kalten Zungfrau, die mich anziehtund abstößt, mir bald lächelt, bald zürnt, und mirendlich gar den Rücken kehrt. Dieses Geheimnismeiner unglücklichen Liebe,' das ich Niemanden offen-bare, giebt Ihnen, Madame, einen Maßstab zurWürdigung meiner Narrheit, Sie sehen daraus, dasssolche von außerordentlicher Art ist, und großartighervorragt über das gewöhnliche närrische Treibender Menschen. Lesen Sie meinen Natclisf, meinenAlmansor, mein lyrisches Intermezzo — Vernunft!Vernunft! Nichts als Vernunft! — und Sic er-schrecken ob der Höhe meiner Narrheit. Mit denWorten Agur's, des Sohnes Jake, kann ich sagen:„Ich bin der Allernärrischste, und Menschenver-stand ist nicht bei mir." Hoch in die Lüfte hebtsich der Eichwald, hoch über den Eichwald schwingtsich der Adler, hoch über dem Adler ziehen dieWolken, hoch über den Wolken blitzen die Sterne— Madame, wird Ihnen Das nicht zu hoch? slrkisn — hoch über den Sternen schweben die Engel,hoch über den Engeln ragt — nein, Madame höherkann es meine Narrheit nicht bringen. Sie bringtes hoch genug! Ihr schwindelt vor ihrer eigenenErhabenheit. Sie macht mich zum Niesen mit Sie-bcnmcilcnsticfcln. Mir ist des Mittags zu Muthe,als könnte ich alle Elephantcn Hindostans aufessen