bis auf eine Zeit zu verschieben, wo für eiu solchesUnternehmen aus „das unparteiische Wohlwollender resp. Censnrbehörden Deutschlands" zu rech-nen sei.
Das Jahr 1848 beseitigte endlich mit man-chen andern Belästigungen und Hemmnissen derGeistesfreiheit in unserm Vatcrlande auch das ver-hasste Institut der Ceusur, jener Behörde, die „überalle Rügen erhaben" war, nnd gegen deren auto-kratische Machtsprttche es für den schutzlosen Schrift-steller und seinen Verleger keine Appellation gab.Aber die stürmisch aufgeregte Zeit des Revolutions-jahres und die zunächst folgenden Jahre trüber Ent-mutigung unter der Herrschaft einer brutalen Reak-tion erwiesen sich zu ungünstig für jedes literarischeUnternehmen, das nicht ausschließlich der Besprechungpolitischer Tagesinteressen gewidmet war, als dassman damals das Erscheinen der Gcsammtausgabevon H. Hcine's Werken mit Fug hätte erwartenkönnen.
Während seiner letzten Krankhcitsjahre beschäf-tigten den Verfasser vielfach die Vorarbeiten zu derfranzösischen Gcsammtausgabe seiner Werke, die,größtenteils von ihm selbst für den Druck revi-diert und zusammengestellt, von 1855—59 bei Mi-chel Lavy Frsres zu Paris in sieben Oktavbändcn