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veröffentlicht ward. Dieselbe ist keineswegs als einevollständige Sammlung seiner schriftstellerischen Ar-beiten zu betrachten; doch enthält sie zahlreiche Stel-len, welche in den deutschen Ausgaben der betreffen-den Werke von der Censur unterdrückt worden sind.
Nach dem am 17. Februar 1856 erfolgten TodeHeinrich Hcinc's hielt der Verleger seiner sämmt-lichen Werke, Herr Julius Campe, es für seinePflicht, nunmehr sofort die Publikation der deut-schen Gesammtausgabe zu beginnen. Eine ausführ-liche Disposition zu letzterer befand sich in zwiefacherAbschrift unter den nachgelassenen Papieren des Dich-ters, welcher sich von Herrn Campe das feierlicheVersprechen hatte geben lassen, dass die von ihmselbst getroffenen Anordnungen genau befolgt wer-den sollten. Herr Campe suchte daher vor Allemvon der Wittwe und Univcrsalcrbin Heine's dieAushändigung der erwähnten Disposition zu erlan-gen. Leider erwiesen sich seine oft und in jeder Formwiederholten Bemühungen als vergeblich; die launen-hafte Frau setzte seinen gerechten Anforderungen einhartnäckiges Schweigen entgegen, und offerierte ihmendlich, statt der verlangten Disposition, ein kleinesBändchcn nachgelassener, größtcntheils fragmenta-rischer oder früher schon veröffentlichter Gedichteihres Mannes für das exorbitante Honorar von