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abgewiesen wird. Nun zieht Wellington sein Heer zusammen undgeht zum Angriff über. Die Preußen hatten schon den Moutonzurückgeschlagen, über die Barmützen der erschossenen französischenGarden weg, den rechten Flügel der Franzosen vorn, Hinren und inder Seite angegriffen und in die Flucht geschlagen. Da erlönredie Feldmusik und rasch ging es vorwärts. Ansanglich zogen sichdie Franzosen in Ordnung zurück, bald aber kamen sie in die Flucht,die immer wilder wurde, bis sich das ganze Heer in eine Masse auf-löste, von den Preußen verfolgt. Die Englander waren dazu durchdie Anstrengungen des Tages zu ermüdet.
Endlich kurz vor 9 Uhr wurde durch unfern Helden das Dorfgenommen und dadurch der Feind von der Kunststraße nach G e-nappe abgeschnitten. »Seht Ihr, Kinder?« rief der Greisjubelnd: »da kommen sie auf die Reise! Druf, druf!vorwärts!« Gegen 9 Uhr trafen sich unvermulhet Fürst Blü-cher und Herzog Wellington auf der Anhöhe der Meierei Belle Al-liance. Hier hatte den ganzen Tag hindurch Napoleon sich aufge-halten und die Schlacht geleitet. Die beiden berühmten Heldenbegrüßten sich auf derselben Stelle als Sieger.
Im freudigsten Jubelton zog jetzt das preußische Heer vor sei-nem Oberfeldherrn vorüber. Da der Zug der erbeuteten Kanonennicht aufzuhören schien und immer lauter das Sisgesgeschrei er-tönte, da rief Blücher: »Nicht wir, sondern unser HerrGott hat das gethan!« —
Abends gegen 19 Uhr versammelte er die Anführer der ein-zelnen Abtheilungen, und befahl, den letzten Hauch von Menschenund Pferden zur Verfolgung des Feindes zu verwenden; »dennjassen wir diese Schelme nicht die ganze Nacht hin-durch,so haben wir sie morgen wieder auf dem Halse.«Nun sing ein ordentliches Treibjagen an. In mondheller Nachtwurden die Franzosen aus 9 Feldlagern aufgejagt. — In Genappehatten sie durch umgeworfene Wagen und Kanonen eine Art vonVerschanzung gemacht. Hier überfielen Füsiliere von Bülow's15. Regiment den Wagen, worin Buonaparte saß, was jene nichtwußten. Kaum hatte er noch so viel Zeit, im bloßen Kopfe ausdem Wagen zu springen, in einen Baumgarten der Meierei Caillouzu rennen und sich so lange zu verstecken, bis ihn einige Franzosinfanden, ihm einen Cuirassiermantel umwarfen, um den Kopf einTuch schlangen und so unkenntlich gemacht, auf ein Pferd sitzten.In diesem Aufzuge trabte er am folgenden Tage durch Eharleroiauf Paris zu. Den erbeuteten, mit allen möglichen Vequemlich-