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wartete ein; die Beschwerden hörten auf, das Geschäft war verrich-tet, und freier athmend sah Fürst Blücher um sich her; da erblickteer oben die herzlich theilnehmenden Zuschauer, die nun glückwün-schend in ein tausendstimmiges Hurrah ausbrachen. Am 7. Juni,Abends gegen sechs Uhr, hielt er seinen feierlichen Einzug in Lon-don. Alle Straßen, durch die er fuhr, alle Häuser, auf beidenSeiten der Straßen, waren mit Menschen bedeckt, welche ein Freu-dengeschrei erhoben, sowie sie den Staatswagen erblickten. Aufdem St. Jamespark bildeten die blauen Garde-Dragoner einelange Linie. Als Blücher an diese Linie kam, erhob er sich imWagen, nahm den Hut ab, und so fuhr er stehend und mit unbe-decktem Haupte durch die ganze Linie, stets seine Augen auf dieMannschaft gerichtet. »Bravo! Bravo! Hurrah!« schrie dasenglische Volk, dem diese Aufmerksamkeit schmeichelte. —
In Carletonhouse, der Wohnung des Prinz Regenten, stürztedas Volk dem Wage» so ungestüm nach, daß die Wachen umge-rissen wurden und in Gefahr geriethen, zertreten zu werden. Vordem Palast mußten die Gitter geöffnet werden, um das andran-gende Volk aufzunehmen. Schon war Blücher in die Zimmerdes Prinz Regenten eingeführt, und immer verlangte das Volk,den Tyrannenbezwinger zu sehen. Um die ungeduldige Menge zubefriedigen, nahm der Regent Blüchern an der Hand, trat mit ihmin den offenen Säulengang und heftete sein reich mit Brillanteneingefaßtes Bildniß, an einem blauen Bande befestigt, an BlüchersHeldenbrust. Auf der Rückseite des Bildnisses stand in englischerSprache: »Seine Königliche Hoheit, Georg August Friedrich,Regent der vereinten Königreiche Großbritannien und Irland,widmet dies seinem Freunde, dem Feldmarschall Blücher, als Be-weis der Hochachtung, Anerkennung und Bewunderung des vondemselben dem ganzen Europa geleisteten Dienstes 1814.« Blü-cher ließ sich vor dem Regenten auf ein Knie nieder, küßte im Auf-stehen die Hand desselben, wobei das Volk laut jubelte und kehrtemit ihm in dessen Zimmer zurück. Nach einer halbstündigen Un-terredung in deutscher Sprache ließ ihn der Regent nach der fürihn bestimmten Wohnung neben derjenigen des Königs von Preu-ßen, zurückfahren. Ein ungeheures Gedränge entstand um denWagen, der nur langsam fahren konnte. Viele Menschen häng-ten sich an den Wagen, andere kletterten hinauf, noch andere stie-gen sogar ein und drückten dem Helden ehrfurchtsvoll die Hand.— Mit gleichem Enlbusiasmus wurde am folgenden Tage derWagen umringt und von Menschen gezogen, als Blücher zur