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abwehrte. Eine Ordonanz neben ihm würbe niedergestreckt. No-stiz, hier sein einziger Begleiter, war ängstlich besorgt für den nochimmer haltenden Feldherrn, und konnte nicht umhin, ihn in folgen-der gewagten Weise anzureden: »Wenn Ew. ExceUenz sich hier,wo noch nichts verloren ist, todtschießen lassen, so wird die Geschichteauch nicht viel Rühmliches davon zu sagen haben.« Das wirkte.Blücher richtete einen ernsten Blick auf den kühnen Sprecher; dann,die Gewichtigkeit und treue Absicht der Mahnung fühlend, folgteer ihr mit den Worten: »Nu, so laßt uns weiter reiten!«Endlich, nachdem noch 2 preußische Bataillone, welche ihre Flankenicht genug bewacht hatten, von französischen Reitern ganzlich nie-dergemacht worden waren, wurde das Gehölz erreicht, wo die Ver-folgung nachließ. Der Feldmarschall saß ab, und sagte zu Gnei-senau, der neben ihm hielt: »Na, Gneisenau, nun es heutenoch nicht mit mir zu Ende gegangen, hat's damitauch noch lange Zeit; es wird schon wieder gehen, undwir werden noch Alles gut machen.«
In dunkler Nacht kam Blücher mit dem Heere bei Etvgesan. Sacken verdachte es Vork, daß dieser bei Montmirail nichtgleich Anfangs und mit ganzer Kraft ihm beigestanden. Aber erselbst, Sacken, hatte offenbar gefehlt, daß er in zu kühnem Selbst-vertrauen die Befehle des Feldmarschalls nicht gehörig beachtethatte. Weil indeß jeder von Beiden schon so oft sich herrlich be-wahrt und anch jetzt das Rechte zu thun gemeint hatte, so tadelteBlücher weder den Einen noch den Andern; und lud mit wahrerHeldengröße in seinen Berichten ins große Hauptquartier alleSchuld und Verantwortung auf sich selbst. Denen, die daroberstaunten, antwortete er ganz schlicht: »Die Schreibers imgroßen Hauptquartier sollen mir über Sacken nichtjudiciren; ich aber schere mich den Henker um ihr losesMaul, das wissen sie schon.«
Alle diese Unfälle und die Nahe Buonapartes bewogen denFürsten Schwarzenberg, dessen Vortrab schon in Fontaineblau,unweit Paris, angekommen war, umzukehren und zu suchen, sichmit Blüchern zu vereinigen. Schwarzenberg meldete den Ent-schluß : »sich rückwärts bei Troyes zu cvncentriren und in der Stel-lung von St. Parre eine Schlacht anzunehmen, wenn der Feld-marschall hierzu bis zum 22. — 25. Februar mit 3WV0 Mannerscheinen könne.« — »Rückwarts, immer rückwärts!« fuhrkopfschüttelnd der zürnende Held auf: »schlimm genug, wenn'snach der Schlacht rückwärts geht; die wollen nur dann schlagen,