tzig entgegen! Muthig und mit Blitzesschnelle brächet Ihr hinterEuren Anhöhen hervor. Ihr verschmähtet, ihn mit Flintenfeueranzugreifen; unaufhaltsam schrittet Ihr vor; Eure Bajonettestürzten ihn den steilen Thalrand der wüthenden Neiße und derKatzbach hinab.«
»Seitdem habt Ihr Flüsse und angeschwollene Regenbachedurchwatet. Im Schlamm habt Ihr die Nachte zugebracht. Ihrlittet zum Theil Mangel an Lebensmitteln, da die grundlosenWege und der Mangel an Fuhrwerk deren Nachfuhr verhinderten.Mit Kälte, Nässe, Entbehrungen und zum Theil mit Mangel anBekleidung habt Ihr gekämpft; dennoch murrtet Ihr nicht, undIhr verfolgtet mit Anstrengung Euren geschlagenen Feind. HabtDank für ein so hoch lobenswerthes Betragen! Nur Derjenige,der solche Eigenschaften vereinigt, ist ein echter Soldat.«
»103 Kanonen, 250 Munilionswagen, des Feindes Laza-reth-Anstalten, seine Feloschmieden, seine Mehlwagen, ein Divi-sionsgeneral, 2 Brigadegeneräle, eine große Anzahl Obersten,Stabs- und andere Ofsiciere, 1800(1 Gefangene, 2 Adler undandere Trophäen sind in Euren Händen. Den Rest derjenigen,die Euch in der Schlacht an der Katzbach gegenüber gestandenhaben, hat der Schreck vor Euren Waffen so sehr ergriffen, daßsie den Anblick Eurer Bajonette nicht mehr ertragen werden. DieStraßen und Felder zwischen der Katzbach und dem Bober habtIhr gesehen; sie tragen die Zeichen des Schreckens und der Ver-wirrung Eurer Feinde.«
»Laßtuns dem Herrn der Heerschaaren, durch dessen HilfeIhr den Feind niederwürfet, einen Lobgesang singen und im öffent-lichen Gottesdienste ihm für den uns gegebenen herrlichen Siegdanken. Ein dreimaliges Freudenfeuer beschließe die Stunde, dieIhr der Andacht weihet. Dann sucht Euren Feind aufs Neueauf.«
v. Blücher.
16. Der Andreasorden.
König Friedrich Wilhelm verlieh Blüchern das Gcoßkreuzdes eisernen Kreuzes; Kaiser Franz ernannte ihn zum Comthurdes Theresienordens, und Kaiser Alexander nahm die Decorationdes Andreasordens von seiner eigenen Brust und sandte sie ihmmit folgendem Handschreiben:
»Unter die schönen Momente des Feldzugs zähle Ich dieje-nigen, in denen Ich Ihnen Beweise geben kann von dem beson-