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Anekdoten, Züge und Skizzen aus dem Leben des Königlich Preußischen Feldmarschalls Lebrecht von Blücher : mit Bildn.
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Gar wacker sein großes Examen gemacht,

Da ging er gen Himmel, zu melden den alten,Daß die jungen sich ehrlich gehaltenUnd wieder verdienen zu heißenDie alten Preußen!

Stolz braust daher i» blutigen Wettern,Auf schnaubendem Rosse, den Feind zu zerschmettern,Der Borwärtstreibcr,

Der alte Blücher,

Der Feind der Bücher,

Der Feind der Schreiber,

Und doch ist der Marschall auserlesenSelber ein guter Schreiber gewesen.

Seine Schrift war deutlich und lesenswert!),

Seine Stahlfeder war das blanke Schwert;

Sein Schreibpapier waren alle LandeBon Schlesien bis zum Seincstrande;

Seine Dintc gut:

Roth Fcindesblut!

Damit stellt er im SchlachtcngrauSUrkunden aus,

Die nie verwesen,

Die noch in tausend Jahren zu lesen.

In heißen Zonen zuletztHat der thcurc Held

Auf dem Montmartre ein Punktum gesetzt,

Wie's keines giebt in der ganzen Welt.

Als erobert die Ehrcnbraut,

Legt er murrend sich auf die Bärenhaut.

Doch als der große Corsc wiederReckte die eisernen Riesenglicdcr,

Aufspringt vom Lager der alte HeldUnd stürmt hinaus in das Schlachtcnftld.

Laut donnern und krachen die Todesgeschosse,Hohl bebt die Erde vom Huf der Rosse.

Wild über ihr geht der Reiter Bahn,

Der Held sieht ruhig sein Schicksal nah'n,

Und wie sein Vorwärts ihm klingt in's Ohr,Das thcure Wort,

Da rafft er sich herrlich wieder emporDer starke Hort,