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4 (1843) Das Predigtamt
Entstehung
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Ende ist Verdammmß, welchen der Bauch ihr Gottist und ihre Ehre zu Schande wird, derer, die irdischgesinnet sind." Jetzt wollen wir unsere Zerschneiderjenen gegenüber besehen. Sie sind zuerst von Zürichausgegangen-^ und haben sich an die Frommsten ge-macht, und haben die mit unversehener 4) List bethort,daß sie sich wiedertaufcn ließen. Es merke aber einjeder fromme Christ, wie billig oder getreulich sie diesesgethan haben. Zum Ersten sind sie öffentlich und heim-lich überwunden worden; dcßhalb hätten sie billigerweiseihre Lehre von der Taufe nicht vor andere Kirchenbringen sollen und dieselben durch Jrrthum beflecken.Denn, sollte es so zugehen, daß einer der Unwahrheitüberwiesen wäre und nichts desto weniger andere Kir-chen beflecken könnte mit seinem Jrrthume, so würde baldmehr Zwietracht unter dem Christcnvolke sein, als unterden Ungläubigen;nun sind wir aber durch einen GeistAlle zu einem Leibe getauft, damit wir Einigkeithalten," 1. Cor. XII. 13. Zum Anderen haben siedie Gründe für die Kindertaufe, welche sie in Zürichdarlegen gesehen, den Einfältigen in ihren Taufpredig-ten nicht geoffenbarct. Darnach, so verlästert genuges ist, daß wir zu Zürich die Kindertaufe handhabenund der Wiedertaufe wehren, die Obrigkeit mit Ratbund That Ordnung handhabt und wir Gotteswort pre-digen, so fahren sie fort und reden von einem ehrsamenRathe so spöttisch, daß es zu arg isi; und die Predi-ger (voraus mich) schelten sie so schändlich, daß siebilligcrweisc allen Gottesfürchtige» durch ihr unmensch-liches Schmähen mißfallen sollten. Es geschieht aber