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4 (1843) Das Predigtamt
Entstehung
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rechtliche Beschlüsse die Pfaffen, die dem Evangelio wi-derstreben, von der Krippe löset, zeigt an, daß ihr zu-nehmet in aller göttlichen Erkcnntniß und Tapferkeit! t)Ich vermahne aber euch hiebet, daß ihr euch wohl inAcht nehmet, damit der Teufel nicht etwa Verwirrungsllnterhäspling) anzettle, durch die ihr in einen Jrr-thum fallet, der euch schädlicher sein könnte, als dervorige; so daß ihr wohl mit dem Munde bekennen wür-det: Ich bin Christi, " aber christliches Leben undchristliches Lieben durch die That vcrläugnetet. Nunkönnte euch Solches, wie ich es vernehme, gar baldwicderfahren von Seite derjenigen, die ohne alle Er-laubniß der Kirchgemeinden, in welche sie kommen, auseigener Machtvollkommenheit anfangen zu predigen undzu wiedcrtanfen;2) von welchem das Eine zur Verwirrungder Wahrheit dienet, das Andere zum Aufruhr. Denndie Wiedertaufe ist um keiner andern Ursache willen un-ternommen worden, als damit man unter einem gutenScheine sich zusammenrotten und wider die ObrigkeitAufruhr erbeben könne jwenn ich von der Obrigkeit rede,meine ich nicht das Pabstthnm, denn dasselbe soll nichtirdisch herrschen, Matth. XX. 2527). Diese beidenDinge sind aber ganz und gar wider Christum; für'sErste soll Niemand lehren, als welcher gesandt wird;zum Anderen ist die Wiedcrtanfc ganz und gar widerGott; denn sie wird weder mit einem Worte noch Bei-spiele, weder im neuen noch im alten Testamente ange-zeigt und bedeutet. Die Beschncidung ist nur ein Malgegeben, welche aber bei den Alten das nämliche Zei-chen war, was bei uns die Taufe ist. Auch findet sich