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wo, als beim wahren Gott, zn nehmen, wieKreaturen, haben zu fremden Göttern ge-führt: denn das ist eines Jeden Gott, zu demer seinen Trost, und seine Zuflucht hat. Da-rum haben die Päpstler seit vielen Jahrhunderten vielärger die Menschen zu ihrem Abgotte, dem Papste,hingeführt, als kein Anbeter der Götzen: denn dieselbenhaben die Götzenbilder des Jupiter, der Juno, desMars nur als Bilder der swie sie vermeinten) wahrenGötter verehrt, und keinen lebenden Menschen je füreinen Gott gehalten. Ich gebe zu, daß die Schmeichleretlichen Kaisern als Göttern geopfert. Dieses ist aberniemals mit allgemeinem Beifall der Weisen und From-men geschehen. Aber die Päpstler haben ihren Abgott,den Papst, einen irdischen Gott genannt nnd ihn durchmehr Anbetung verehrt, als nnsern wahren Herren undGott; ja sie haben die Armnth unscrs göttlichen Erlö-sers, Jesu Christi, zu ihrem Gcspöttc, indem sie sagen,Christus habe nicht besser zu leben verstanden; aber derPapst, ihr Gott, wisse, was dazu gehöre; er habe mitder Zeit angefangen, das Leben von einer andern Seiteanzusehen; darum werde man nicht mehr in der ArmuthChristi leben; Petrus sei auch ein Thor gewesen. Merkehier! Hat der Papst wohl solches Prachtlebcn nach demWorte Gottes begonnen? Nein! So hat er ohne Zweifelnur auf seine Einbildung und seine Träume geachtet,und hat dgdurch die Menschen von Gott abgeführt;darum verurtheilt ihn das Gesetz zum Tode: denn Gottwill solche eigennützige Träumereien nicht dulden. Jercm.XIV. 13 — 15 redet der Propbet: „Ach Herr! Herr!
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