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andere Hülfe noch Rettung als von Gott hoffen. Dennes muß immerhin gewehrt sein und gcwachet:denn Gott sendet allerwegen seine Propheten frühe ge-nug, die sündliche Welt zu warnen, wie JeremiasXXV und XX.'X. Nachdem die Warnung geschehen,so Hilst nichts mehr, als sich andern und bessern: denngeschieht das nicht, so steht von Tage zu Tage ein größe-res Uebcl vor der Thüre, bis das ganze Volk zu Grundegerichtet wird. Beispiele hicfür liefern uns Sodoma undNinivc, das israelitische Volk, das in der Wüste dasKalb angebetet hat, und begnadigt ward; hinwiederumwurde eben dasselbe, da es durch alle Warnungen sichnicht besserte, in die babylonische Gefangenschaft geführt.
So nun der Hirt wider alle hohen und großen Dingedieser Welt stehen muß, und gegen sie streiten, so ist esRoth, daß er wohl bewaffnet sei; darum müssen wir ihnin die Waffcnkammcr Christi führen, daß er sich daselbstwohl versehe mit den Waffen, mit welchen auch Christusseine Jünger ausgerüstet hat. Er sendet sie, Matth. X.7 ff., Mark. VI. 7 ff., Luk. IX. 1 ff., X. 4 ff., mit denWorten aus: „Gehet aber und prediget, und sprechet:„Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Machet die„Kranken gesund, reiniget die Aussätzigen, wecket die„ Todten auf, treibet die Teufel aus. Umsonst habt ihr es„empfangen, umsonst gebt es auch. Ihr sollet nicht Gold,„noch Silber, noch Erz in eucrn Gürteln haben; auch„keine Tasche zur Wegfahrt, auch nicht zwei Röcke, keine„Schuhe, auch keinen Stab: denn der Arbeiter ist seiner„ Nahrung würdig." Siehe, hier will Christus gar nicht,daß der Hirt sich irgend mit zeitlicher Nahrung versehe,