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menschlichen Lehre in das Licht der göttlichen Weisheitund der Freiheit der Scinigcn cingeführet hat.
Daher thut es auch Roth, daß Alle, die unter seineSchafe als Hirten gesendet werden, ihr Amt und ihrenAuftrag nach keinem andern Vorbilde verwalten lernen,als nach dem einigen, wahren Gottcsworte, das zu denletzten Zeiten in dem Herrn Jesu Christo, dem wahrenSohne Gottes, stchtbarlich und im eigentlichen Sinnesich ausgeprägt hat, und vor dem im alten Testamenteszwar in geringen» Grade) in vielen Vätern und Pro-pheten. Also wollen wir zuerst das Wort Gottes ausdem Munde und der That Christi, des wahren Gottes,betrachten, darnach der Propheten und Aposteln, und da-raus erlernen, was und wie groß dasAmt desHir-tcn sci, den wir einen Bischof, Pfarrer, Lentpriester, Pro-pheten, Evangelisten oder Prädikanten nennen. — Zum an-dern Theile wollen wir die falschen Prophetenz eich n e n, damit man sie kennen möge, und dabei ihre Strafeanzeigen, damit sie durch die Erkenntniß derselbe» entwedergebessert, oder, wo das nicht der Fall ist, abgesetzt werden.
Damit wir uns aber nicht lange bei der geheimnis-vollen Untersuchung der Menschwerdung und GeburtChristi aufhalten, wollen wir mit den Dingen beginnen,die er gewirkt und gelehrt, nachdem er sich dieser Weltgcoffenbaret hat. Als Simeon ihn auf die Arme genom-men und angezeigt, daß er das Heil der Welt wäre,sprach dieser zu seiner Mutter, Luk. Ii. 34: „Siehe,dieser ist gesetzt zu einem Falle und zu einer Auferste-hung Vieler in Israel, und zu einem Zeichen, dem wider-sprochen wird, daß die Gedanken ans vielen Herzen