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3 (1843) Der Hirt
Entstehung
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Weisheit mangelte, sondern ihr ungespiegeltcr Wandelzeigt uns noch etwas Altcidgcnössisches an, so daß ausihnen das Wort Gottes ohne Zweifel in Zukunft wun-dcrfromme und gottcsfürchtige Leute erziehen wird, undden Eigennutz, von dem auch Bruder Klaus von Untcr-wald?n vorausgesagt hat, daß er schädlich werde, ver-tilgen. Denn, wo derselbe nicht vertilgt wird, da kannkein Regiment bestehen. Es hat in Zürich, Stadt undLand, den Solddienst bei fremden Herren kein andererBeweggrund )wie Etliche aber meinen) verdrängt, alsallein das Wort Gottes. Das wird, so Gott will, sichfinden beim steten Zunehmen im Glauben und in allemGuten. Darum trage fürder, wie bisher, Sorge zudeinen Söhnen, die du gezeugt hast, und lehre sie, daßkein Schmeicheln und Drohen der falschen Hirten sie vonder gesunden Lehre entferne. Wehre du auch redlichdem Zahne der gefräßigen Wölfe, und laß dir die Schafenicht entreißen. Voraus habe eigentlich Acht auf desPapstes Fuchslein'), das auch gerne, wo es dürfte,fressen wollte, wie die Wölfe. Ich höre, er sei geschicktzu hindern und abwendig zu machen. Dem gehe mann-lich nach, bis du ihn vom Jrrthnm, und wo das nicht,von den Schafen bringst! Halte dich mannlich, unddein Herz sei stark in Gott, dessen Beistandes du sicherbist! Grüße mir deine getreuen Mitarbeiter im Evan-gelio Christi, den Bischof von Gaiß, Bernardin, undAlle, die treu sich zu Gott halten, was wir, Gott sei

") Pfarrer Hücker in Appenzell.