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2 (1843) Christliche Einleitung
Entstehung
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Christi dieser Name unbillig beigelegt. Mau hat auchdarnach die eine Gestalt, nämlich die des Blutes, demgemeinen Manne entzogen, gegen die Einsetzung Christiund zwar, wie zu besorgen steht, allein deswegen, daßman das Eine für ein Opfer ausgeben könne, das Andere nicht, indem man es noch durch viele andere (Zere-monien, Kleider, Kreuze und seltsame Meinungen aus-schmücke.

Damit aber Jedermann erfahre, wie doch Christusdiese Speise der Seele eingesetzt habe, so soll man dieWorte Christi, Matth. XXVI 26 ff., Marc. XIV.22 ff, Luc. XXII. (9 ff., genau ansehen und sie demVolke erklären. Diese werden dann noch viel deutlicherans den Worten Pauli, I. Cor. XI. 2ll ff., welchewir auch hier vornehmen wollen. Ich habe vom Herrnvernommen, was ich euch auch mitgetheilt : daß der»Herr Jesus in der Nacht, da er überliefert ward,Brod nahm, das Dankgebet sprach und es brach, undsagte: Nehmet, esset! das ist mein Leib, der für euchgebrochen wird; dieses thnt zu meinem Gedächtniß!"Dieses sind die Worte des Leibes. Hier sehen wir er-stens, daß Christus spricht: der Leib, der für euch ge-brochen wird, d. i. wie ich euch jetzt das Brod vor-brcche, also werde ich gemartert und getödtet für euch.Dann spricht er: das thnt zu meinem Gedächtnisse!Siehe, er nennt es selbst ein Gedächtniß und zwar desMahles, das er selbst einsetzt I Daran sehen wir, daßChristus selbst nicht geopfert hat, nach dem Mahle,da er seinen Jüngern sein Fleisch und Blut gegeben,sondern erst am Morgen darauf, da er am Kreuze

Zwin.gi, chl-is». Einltinmg. II. Z