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Ewigkeit zu bezahlen. Denn er ist ein ewiger Gott;so ist auch sein Leiden in Ewigkeit gleich kräftig undfruchtbar. Wenn nun die Pfaffhcit sich dafür ausgibt,daß sie für die Sünde opfere, so muß es irgend alsosich verhalten: entweder, daß Christus mit dem ein-maligen Leiden die Erlösung nicht vollkommen vollen-det habe, oder, daß es nicht mehr kräftig ist. Denn,wenn wir glauben, daß er, ein Mal aufgeopfert, uns,d. i. die Gläubigen, in Ewigkeit erlöst und für unsereSünde bezahlt habe, so muß derjenige dieses Werk schmä-hen, welcher es wieder unternimmt, gleich als wäre esnicht vollbracht. Die andere Schmach besteht darin,daß Niemand jetzt Höheres opfern kann, als sich selbst;welches Opfern Paulus, Rem. XII. 1, lehrt: „Ich„crmahne Euch nun, Brüder, bei der Barmherzigkeit„Gottes, eure Leiber hinzugeben als ein lebendiges,„heiliges, gottgefälliges Opfer, als euren vernünftigen„ Gottesdienst. " Siehe, das ist das höchste Opfer, dasder Mensch opfern kann, sich selbst. Wenn er nununternimmt Gott aufzuopfern, so schmäht er ihn. Denner macht sich so groß, als ob er ihn aufzuopfern ver-möchte ; und doch hat selbst Christus Niemanden aufzu-opfern vermocht, als sich selbst. Denn wie das Opferrein sein muß, also muß auch der opfernde Priesterrein sein. Wenn wir nun im ganzen Menschengeschlecht«:keinen Priester haben, der ohne Sünde ist, als nurden einigen Christum, so vermag auch Niemand ibn zuopfern, als nur er sich selbst. Wer sich daher ausgibt,als opfere er Christum, der nimmt Christo die Ehre,und gibt sie sich selbst. Dieses ist aber ein Gränel.