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große Zahl falscher Christen'), die sich ausgeben, als obsie wohl in Gott begründet uiid frei seien, die aberdoch keine Demuth an sich haben; sondern sie wollennur dadurch groß, reich und angesehen werden. Dasie für andere Menschen Sorge tragen sollten, habensie nur sich selbst im Auge; sie vermögen nichts zu er-leiden um Gottes willen; aber um ihres Nutzens undNamens willen alle Dinge. Ihre Sache ist nichts An-deres, als mit allen Menschen sich zu veruneinigen, zustreiten. Alles zu zerrütten; da ja aus diesem Grundeauch der Ehre Gottes, für welche zu kämpfen sie vor-geben, Eintrag geschieht. Ihre Werke zu beschirmen,wie verkehrt sie auch seien, sind sie gelehrt und tapfer;aber die Ehre Gottes zu mehren und den Nächstenfreundlich zu belehren, dazu taugen sie nichts swiewohlman dieses auch zu Zeiten mit Härte thnn muß ) ; umkleiner Widerwärtigkeiten willen, wenn ihnen ein kleinerzeitlicher Vortheil entgeht, fallen sie ab zc. Aber An-dere Menschen zu richten, keinem Schwachen etwasnachzusehen, ihre Kunst zu rühmen, und derselben abernicht mächtig zu sein, im Prahlen, wie man die Pfaf-fen todtschlagen, die Mönche verbrennen, die Nonnenertränken und die Dinge bestrafen solle, von denen siesich frei vermeinen, kurz alle äußerliche Dinge flugsunberathcu anzunehmen, ja darin sind sie gute Christen.Aber endlich findest du nicht, daß sie selbst erst Christengeworden seien: so erkennst sie denn wohl aus ihren
') Die Wiedertäufer, welche mit ihren aufrührerischen Grund-sätzen das Volk zu bewegen ansingen.