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sich selbst ein gutes Ding; denn es zeigt uns den Wil-len Gottes an, wie vorher gesagt ist; und dennoch ge-reicht es uns zum Tode; nicht daß das Gesetz an sichselbst uns zu tobten vermöchte, sondern durch das Ge-setz erkennen wir, daß wir, wenn wir demselben nichtnachkommen, des Todes würdig seien. Also tobtet unsder Buchstabe des Gesetzes, 2. Cor. III K, Rom. VlI,10. Demnach erlernen alle Menschen an dem Gesetze:„ Du sollst Gott aus allen Kräften lieb haben: " daßsie des Todes würdig sind. Denn es ist Niemand, dernicht entweder andere Dinge mehr als Gott liebenwürde, oder nicht Gott öfters vergäße. Dabcr empfin-det ein Jeder, daß er billig verdammt wird nach derGerechtigkeit Gottes. So aber Christus, der ein Hei-land für alle ist, der Gerechtigkeit genug thnt vor Gott(denn er ist unsere Gerechtigkeit): siehe, so sind wirvom Gesetze erlöst, d. i. wir sind davon befreit, daßuns das Gesetz nicht tobten kann; dennoch verbleibtdas Gesetz in Ewigkeit fort. Also hat das Gesetz biszur Ankunft Christus sivicwohl Christus aus Bescheiden-heit auf Johannes den Täufer es bezieht) alle Menschenverdammt. Denn es war noch Keiner gekommen, der,da wir des Todes schuldig waren, für uns bezahlt hätte.Diese Rede Christi ist gleich, wie wenn er sprechenwürde: Die Propheten haben von meiner Ankunft undvon meiner Person vorher verkündiget; dieses hat gereichtbis auf Johannes; an diesem und an mir ist Alles er-füllt, was von uns bedeutet gewesen ist. Das Gesetzbat alle Menschen des Todes schuldig erklärt. Abernachdem Johannes von mir verkündiget, daß ich der