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„Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern„ihn für uns Alle dahingegeben." Wie wollte er mitihm nicht alle Dinge uns gegeben haben? Als wollteer sagen, wie könnte man das vereinigen, daß er unsden höchsten Schatz, seinen eigenen Sohn, für uns hin-gegeben hätte, und uns jetzt etwas verweigern wollte?Hicdurch lehrt uns Gott durch den Mund Pauli, daßwir fröhlich und in vollem Vertrauen zn ihm kommensollen. Sind wir einfältig und können wir nicht mitWorten das Gott vortragen, was wir von ihm wün-schen, so genügt es, daß wir unser Zutrauen zu Gott,das wir durch Jesnm Christum erlangt, im Herzen tra-gen; der Geist vertritt uns bei Gott mit unaussprech-lichen Seufzern (Röm. VIII. 26). Unser Erlöser istweise genug, denn er ist die göttliche Weisheit selbst;und er ist jetzt unser geworden, darum ist er unsereWeisheit. Sind wir ungerecht und unrein, so ist ergerecht und rein, und hat für unsere Weisheit genuggethan. Sind wir unheilig und sündhaft, so ist er hei-lig, und ist wieder für uns. Sind wir um der Sün-den willen verpfändet, so ist er unsere Befreiung undunser Lösegeld. Siehe also, was uns gebricht, das er-wirbt uns Christus vor Gott; denn was er euch ist,das ist er für uns. Darum sagt Paulus wiederum,l Cor. I. 30: „Er ist uns von Gott zur Weisheit,„zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und Erlösung gewor-den." Johannes spricht 1. Joh. II. 1: „Meine Kin-„der, solches schreibe ich euch, auf daß ihr nicht sün-diget. Und so Jemand sündiget, so haben wir einen„Vertreter oder Fürsprecher bei dem Vater, Jesnm