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2 (1843) Christliche Einleitung
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Christum, den Gerechten; und selbiger ist Versöbnungfür unsere Sünde, nicht allein aber für die nnsrigen,sondern auch für die ganze Welt." Hier sieht Jeder-mann, daß alle Zuversicht zu Gott durch Jesum Cbri-stum gewiß ist. Nun wollen wir das Wort Christi selbstvcrnebmen ) Matth. XI. 28):Kommet her zu miralle, die ihr mühselig und belastet seid, so will ich euchRube schaffen/' Siebe, mit deutlichen Lehren undBeweisen werden wir wahrhaft unterrichtet, daß wirin aller Trübsal, in allem Kummer und in allen An-liegen zu Gott uns zuversichtlich und zutrauungsvollwenden sollen, und er werde alle Dinge gewahren durchCbristum Jesum. Darum lehren alle wider Gott, dieuns anleiten wollen, durch andere Mittel zu Gott zukommen. Denn Christus ruft uns zum Vater; er spricht:Wer nicht durch mich eingehet in die Hürde, sondernanderswo hineinsteiget, der ist ein Dieb und ein Mör-der" sJoh. X. 1); und wiederum:Niemand kommtzum Vater, als durch mich." Er ist auch der einigeMittler zwischen uns und Gott, 1. Tim. II. 5:Esist Ein Gott, und auch Ein Mittler zwischen Gottund Menschen, der Mensch Jesus Cbristus." Woll-ten auch alle Menschen wider diese Worte Gottes ein-wenden : Ja, ich darf nicht vor Gott erscheinen: ichbin lböricht, sündhaft, schnöde, ungerecht. Hörst dunicht von Gott, daß Christus unsere Weisheit, Unschuld,Gerechtigkeit und Erlösung ist? Hörst du nicht, daßer uns ruft, wenn wir mühselig und beladen sind;Ja, ich muß einen andern Mittler haben; ich darf nichtrecht zu Gott kommen. Hörst du nicht, daß nur der