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Gaben der Gemeinschaft des heiligen Geistes geschmeckt,Hebr. VI. 4. Denn wer seine inneren Gebrechen, dievon Adam herstammen und die eigene innere Tücke,die jeder Mensch bei sich selbst wohl empfinden kann,erkannt hat, der erblicket auch sein Elend und seineOhnmacht zur Seligkeit. Und wenn sie dagegen auf dieGnade und das Heil, das ihnen in Christo geworden,schauen und sich darauf verlassen, so sind sie aus Gottgeboren, Joh. I. 13. Sind sie nun Söhne Gottes, sowerden sie sich, wie gute Söhne, befleißigen, nachdemsie aus Ungnade in Gnade gekommen, den Willen desVarers zu erfüllen. Der verlorne Sohn, Lucas XV.21, sprach nicht: ich weiß, daß du mir verzeihst, da-rum will ich Sünden und Frevelthaten verüben; son-dern: „Vater! ich habe gesündiget wider Gott und„wider dich, so daß ich nicht würdig bin, dein Sohn„ genannt zu werden. " Siehe! ihm fällt nicht ein, sichder vorigen Missethaten zu erdreisten, durch welche ersich wider den Vater verschuldet hatte. So reden auchdiejenigen, welche sich gewiß bewußt sind, zu den Söh-nen Gottes zu gehören. Vater, so elend steht es ummich, daß ich nicht Werth bin, dein Sohn genannt zuwerden! Da du aber deinen Sohn, das höchste Gutim Himmel und auf Erden, für mich dahingegeben hast,so kann ich mir wohl denken, daß du mir fürder nichtsabschlagen wirst, Röm. VIII. 32. Denn wie? hat MsGott nicht alle Dinge mit ihm gegeben? So du nunden für unsere Sünde hingegeben hast, so merke ichwobl, daß ich hinfort nicht mehr in der Sünde lebenkann. Denn wenn ich vorher in der Sünde verzweifeln