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2 (1843) Christliche Einleitung
Entstehung
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d. i. dcr Feblcr, der in mir liegt und wohnet, -c."Bald darnach, V. 21 ff.:Also finde ich, daß, wennich nach dem Gesetze Gottes thun will, das Böse miranliegt; denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inneren Menschen. Ich finde aber in meinen Gliedern ein anderes Gesetz : dasselbe widerstreitet dem Gesetze des Geistes, und nimmt mich gefangen unter derSünde Gesetz, das in meinem Leibe wohnet. Ich elender Mensch! wer wird mich erlösen aus dem Leibedieses Todes? Ich danke Gott, daß ich erlöst werdedurch Jesnm Christum, unseren Herrn." Siehe, indieser Meinung Pauli ersehen wir unsere eigenen Ge-brechen und unsere Ohnmacht. Wenn aber Niemand zuGott kommen kann, als wer ohne Fehler ist, Ps. XV.1 ff., und wir nicht ohne Fehler sind, so folgt daraus,daß wir verzweifeln müssen, durch uns selbst zu Gottzu kommen. Hier eröffnet sich uns die Gnade Gottes,die er uns in Christo bewiesen. So folgt nun vomEvangclio. Hernach wollen wir dann wieder anzeigen,auf welchem Wege das Gesetz abgethan sei.

Das Evangelium.

Wiewohl dcr allmächtige Gott von jeher seinemVolke nahe gewesen und mit ihm gesprochen hat, wardoch die Ohnmacht und die Fehlerhaftigkeit, die vonAdamen herstammt, so groß, daß Niemand seinem Wort