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2 (1843) Christliche Einleitung
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Du sollst Niemandes Gut begehren. Und dawir durch unsere Kraft nicht ohne Begierden sein kön-nen, so sind wir Uebcrtrctcr des Gesetzes und dem Zornund der Strafe Gottes verfallen. Dieses Alles wirduns klar aus den Worten Pauli, Römer VII. 8 ff.:Die Sünde war ohne Gesetz todt sdas ist, man weißnichts von der Sünde, wo kein Gesetz ist). Ich lebteauch etwa ohne Gesetz sd. i. so lange wir nicht imWorte Gottes unterrichtet sind, wie die Kinder, soleben wir ohne Gesetz). Als aber das Gebot gekom-men ist sd. i. nachdem aber uns das Gebot offenbarwird), da ist die Sünde lebendig geworden sd. i. dahabe ich gesehen, was Sünde ist); ich aber starb s d. i.da ich das Gesetz erkannt, habe ich wohl gesehen,daß ich des Todes gewesen bin). Also ist das Gebot,das mir zum Leben gegeben war, mir zum Tode ge-Morden (daß ich daran gesehen habe, wie ich desTodes würdig sei, da ich es nicht erfüllen konnte) :c."Bald darnach, V. 14 ff.:Wir wissen, daß das Ge-sctz geistlich ist; nnd ich bin aber fleischlich; denn ichbin nntcr der Sünde s nämlich unter der von Adamenherrührenden), verkauft. Denn was ich thuc, gefälltmir nicht. Denn ich thnc nicht, was ich will, sondernich thue, was ich hasse sd. i. wenn ich das Gesetzund Wort Gottes gehört habe, so will ich die Sündemeiden, aber das fehlerhafte Fleisch läßt mich nichtkommen). So ich nun das thue, das ich nicht will,so stimme ich dem Gesetze bei, daß es von Gott sei.Was ich aber dawider thue, das thut die Sünde,