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1 (1843) Das Wort Gottes
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abgebracht worden. Fragst du den Barfüßer fospricht er: Unser Orden ist der größte und ärmste inder Welt; urtheile nun selbst, ob in jenen leichter dieSeligkeit zu finden. Fragst du den Papst, so sprichter: Mit Ablaß geht es am leichtesten zu. Fragst dudie zu Campostello 20), so sprechen sie: Wer SanktJacobum bei uns sucht, der kann niemals verloren ge-hen, niemals arm werden. Siehe, da zeigt jeder eineeigene Art an, und jeder behauptet fest, seine Meinungsei die richtigste. Hier spricht aber die durstige Seele:Ach, welchem soll ich folgen? Es preiset jeder seinenWeg so hoch an, daß ich nicht weiß, welchem ich fol-gen soll! und zuletzt darf sie wohl zu Gott sich wen-den und ängstlich ausrufen: Ach Gott, zeige du mir,welcher Weg der richtigste ist, d. i. welcher von denOrden mich selig machen kann. Du Thor, nimmst dudeine Zuflucht zu Gott, daß er dir den Unterschied zwi-schen den Wegen der Menschen zeige, und rufest ihnnicht an, daß er dir den Weg zeige zur Seligkeit, derihm gefalle und ihm der richtigste dünkt? Siehe, war-um kommst du bei Gott ein, das befestigen zu lassen,was dir die Menschen vorgeben? Warum sprichst dunicht vielmehr: Ach Gott, diese sind unter sich uneinig;du aber bist das einige und offenbare Gut, zeige miran den Weg der Seligkeit. Hier vernimm des Evan-geliums, der gewissen Botschaft, Autwort oder Versiche,rung. So steht Christus vor dir mit offenen Armen,und ladet dich ein und spricht Matth. 11. 28:Kom-met her zu mir Alle, die ihr mühselig und beladenseid, ich will euch erquicken." O der fröhlichen Bot-